Kompressionskleidung in der Erholungsphase

Viele Athleten wollen nicht mehr auf die unterstützende und leistungssteigerden Wirkung von Kompressionskleidern im Sport verzichten. Mit Kompressionskleidern speziell für die Erholungspause muss auch nach dem Sport nicht mehr auf die durchblutungsfördernde Unterstützung von Kompressionskleidern verzichtet werden. Die Regenerationsphase wird so angenehmer und in vielen Fällen sogar verkürzt.

Der Muskelaufbau findet während der Regenerationsphase statt. Deshalb sollte auch dieser Phase des Trainings eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Kompressionskleider fördern die Durchblutung und optimieren so die Versorgung der Muskeln. Der durch die Kompression beschleunigte Blutfluss bringt mehr Sauerstoff ins Gewebe, welcher für den Muskelaufbau und die schnelle Regeneration benötigt wird. Der Abtransport von Abfallstoffen wird ebenfalls beschleunigt. Besonders in den ersten Stunden nach dem Training, wenn die Muskeln noch viele Abbauprodukte ausscheiden, ist dies von Bedeutung. Durch die Kompression wird auch die Bildung eines Muskelödems (angeschwollene Muskeln) verhindert.

Tragezeit – je länger umso besser

Um maximal von der Wirkung spezieller Kompressionskleider zu profitieren, sollten diese unmittelbar nach dem Training (nach dem Duschen) angezogen und während mindestens zwei Stunden getragen werden. Eine längere Tragezeit ist aber empfehlenswert. Grundsätzlich können Regenerationskleider während der ganzen Regenerationsphase, bis zum nächsten Training getragen werden.

Das Tragen von Kompressionskleidern in der Nacht ist ebenfalls möglich und wird häufig und erfolgreich praktiziert. Hier sind allerdings einige Punkte zu beachten. Sollten die Kleider in der Nacht einschnüren (was sehr selten passiert), wird dies unter Umständen nicht bemerkt. Wir empfehlen deshalb neue Recovery Kompressionskleider vor der Anwendung in der Nacht zuerst einige Male tagsüber zu tragen um den korrekten Sitz ohne Einschneiden zu testen.

Unterschiede zu anderer Kompressionskleidung

  • Kompressionskleider für die Regenerationsphase sind meist aus weicherem Material und haben eine etwas geringere Stiffness als Kompressionskleider für die Aktivphase.
  • Der Kompressionsdruck von Regenerationskleidern liegt bei den meisten Mitbewerbern zwischen 15 und 20mmHg. Der Druck ist geringer als bei Aktivphase-Produkten.
  • Das Design ist weniger auffällig, die Farben gedeckter. So können die Regenerationskleider auch im Alltag unter normaler Kleidung getragen werden.
  • Elastische, weiche Abschlussbünde verhindern Einschneiden, auch wenn die Regenerationskleider in der Nacht getragen werden.

Aktivphase-Produkte für die Regeneration

Kompressionskleider, die während dem Sport getragen werden, erreichen z.T. über 30mmHg und weisen meist eine hohe Stiffness auf (Artikel über Stiffness). So werden ideale Bedingungen für die aktive Muskulatur geschaffen.

Ist der Muskel ruhig, profitiert er von einem leichten, konstanten Druck. Eine geringe Stiffness ist von Vorteil. Hier stellt sich jedoch die Frage: Bei welchem Sportler ist die Muskulatur während der Regeneration wirklich ruhig? Die meisten Athleten absolvieren zur Regeneration leichte Übungungen. Es gibt also zwei Phasen mit unterschiedlichen Anforderungen:

  1. Direkt nach dem Sport, sowie während der ganzen Regenerationsphase können tagsüber Aktivphase-Kompressionskleider getragen werden.
  2. Nachts oder bei völliger Ruhe sind spezeille Recoveryprodukte (auch Recup) zu wählen.

Top-Marken wie Compressport, CEP oder Rohner bieten ein breites Sortiment für jede Phase im Sport.

Recovery Socks zur schnelleren Erholung nach dem Sport

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