Die etwas andere Kompressionsbehandlung für Sportler

Die Wirksamkeit von Kompressionsstrümpfen im Sport ist schon vielfach untersucht und bestätigt worden. Erstmals wurde auch eine etwas andere Art der Kompressionstherapie bei Sportlern untersucht, die apparative intermittierende Kompression (AIK). Diese Behandlungsmethode wurde ursprünglich entwickelt, um die Durchblutung bei venösen Erkrankungen zu verbessern und Schwellungen zu reduzieren. Die Indikationen sind also ähnlich wie bei Kompressionsstrümpfen, die Wirkungsweise ist aber anders. Für die AIK wird ein Kompressionsgerät mit einer dazugehörigen, aufblasbaren Manschette benötigt. Durch rhythmischen Druckauf- und Abbau wird die Hämodynamik positiv beeinflusst.

Weniger Muskelkater bei besserer Durchblutung

Dass eine verbesserte Durchblutung Muskelkater reduzieren kann, ist vielen Athleten bereits durch die Anwendung von Kompressionsstrümpfen und Kompressionshosen bekannt. Durch den gesteigerten Blutfluss werden mehr Nährstoffe und Sauerstoff zum Muskel transportiert. Abbaustoffe werden schneller aus den Zellen entfernt und die Regeneration wird beschleunigt. Dieser Wirkung scheint auch bei der Anwendung von AIK aufzutreten. Die Studie von Waller et al. hat gezeigt, dass Testpersonen die nach einem standardisierten Sporttest (LIST) AIK angewendet haben (direkt nach dem Test für 1Stunde) weniger Muskelschmerzen und Muskelkater hatten als solche die unmittelbar nach dem Sport nur eine Ruhepause (Vergleichsgruppe) eingelegt haben und das 1, 24 und 48 Stunden nach dem Sport.

Weniger Leistungsverlust

Der Leistungsverlust der Muskeln nach dem Training ist ein normales Phänomen das einen negativen Einfluss aufs Training haben kann. Um zu messen ob dieser Leistungsverlust durch eine AIK Anwendung nach dem Sport verringert werden kann, liessen die Studienautoren die Teilnehmer einen Vertikal-Sprung-Test absolvieren. Dabei wurde die maximale Sprunghöhe der Testpersonen vor dem Sporttest gemessen. Unmittelbar nach der AIK Behandlung resp. Ruhepause wurde der Vertikal-Sprung-Test wiederholt. Der Leistungverlust bei den mit AIK behandelten war deutlich geringer als bei den unbehandelten Sportlern.

Schnellere Erholung

Die Überwachung der Vitalfunktionen während der AIK Behandlung resp. Ruhepause hat gezeigt, dass Pulswerte und diastolischer Blutdruck im Durchschnitt tiefer sind, wenn AIK angewendet wird. Der Ruhepuls wurde unter Behandlung schneller erreicht als durch eine normale Ruhepause in halbliegender Position.

Mehr Druck, bessere Wirkung

AIK-Geräte sind mit ganz unterschiedlichen Druckstärken erhältlich, bei manchen lässt sich der Druck auch einstellen. Um zu untersuchen ob der Druck einen Einfluss auf die Wirksamkeit der AIK nach dem Sport hat, wurden in der Studie zwei verschiedene Geräte verwendet. Einerseits 3-Kammer-System mit einer Manschette bis zum Knie, mit einem Druck von 70mmHg in der untersten Kammer (Anwendung je 30Min pro Bein). Andererseits solche mit zwei Manschetten bis zum Knie, mit einem Druck von 20mmHg in der untersten Kammer (Anwendung 1 Stunde an beiden Beinen).

Bei den mit hohem Druck (70mmHg) behandelten Athleten sind die Testergebnisse des Vertikal-Sprung-Tests nach der Therapie bedeutend besser ausgefallen als bei solchen die mit niedrigem Druck (20mmHg) behandelt wurden. Die schlechtesten Ergebnisse erzielten die unbehandelten Testpersonen. Ein hoher Behandlungsdruck war ebenfalls am wirksamsten um Muskelkater vorzubeugen.

Die Studienautoren folgern aus ihren Ergebnissen, dass Athleten die AIK in ihren Trainingsplan einbauen mehr Trainieren können und dabei ein geringeres Verletzungsrisiko haben. Muskelkater tritt seltener auf.

Das VASOprime wave4

VASOprime AIK

Mit dem wave4 von VASOprime ist ein AIK-Gerät auf den Markt gekommen, welches beste medizinische Wirksamkeit mit einfacher Anwendung vereint. So wird die AIK auch für Sportler zugänglich. Das mit einer vierkammerigen Beinmanschette ausgestattete System behandelt das Bein bis zum Oberschenkel, wodurch noch bessere Ergebnisse erzielt werden können. Bei Bedarf lassen sich auch einzelne Kammern der Manschette deaktivieren. Für eine zeitsparende Anwendung kann auch eine VASOprime Zweibein-Manschette verwendet werden.

Ausserdem lässt sich beim VASOprime wave4 der Druck frei einstellen, sodass die individuell optimale Therapie selbständig erarbeitet werden kann.

Eine Therapiedauer von 30 Minuten ist unter Berücksichtigung der Studienergebnisse empfehlenswert. Beim VASOprime lässt sich die Zeitvorwahl auf 10, 20 oder 30 Minuten einstellen. Anschliessend schaltet das Gerät automatisch aus. Für eine andere Behandlungsdauer lässt sich das Gerät jederzeit stoppen oder neu starten.

Zwei verschiedene Therapiemodi erlauben eine individuelle Therapie. Es kann zwischen Massagemodus A und Entstauungsmodus B gewählt werden.

Durch ausprobieren kann jede und jeder eine den eigenen Bedürfnissen angepasste Therapie erarbeiten.

Weitere Vorteile das VASOprime wave4

Das speziell für den Privatgebrauch konzipierte AIK-Gerät kann selbständig angewendet werden und bedarf bei gesunden Personen und korrekter Einstellung des Geräts keine Überwachung durch den Arzt. Kleine Abmessungen (ca. Grösse einer Schuhschachtel) und leichtes Gewicht (Gerät 2,5 kg) erlauben es das VASOprime wave4 auch ins Trainingslager oder in die Ferien mitzunehmen.

Die Anwendung selbst ist angenehm und geräuscharm. Einer entspannten Erholungspause nach dem Sport steht also auch mit der AIK-Anwendung nichts im Wege.

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